Una noche extraordinaria

Este artículo es para Carlos y su familia. Con un agradecimiento de corazón por una noche maravillosa y la esperanza de un reencuentro. Gracias amigos para todo!

Es fing an, wie es für uns hier und da immer wieder mal anfängt. Aber diesmal kam es anders.

Nachdem ich die Mautstelle der Abfahrt Tula passiert hatte und mich eigentlich an die Fahrbahnseite stellen wollte, um auf die Durchfahrt der anderen zu warten, winkte von der anderen Straßenseite schüchtern ein schnauzbärtiger Mexikaner, ich solle doch mal zu ihm kommen. Wir versuchen in solchen Fällen gute Gäste zu sein. Also bin ich rüber und erwartete einen der üblichen Dialoge: „Buenos dias.“ „Buenos dias.“ „De donde son?“ „De Alemania.“ „Madre de dios! Cuanto cylindros tienen sus motos?“ „600.” usw., die nötigsten Sätze können wir ja jetzt, kurz bevor wir in die Englischzone / “zivilisierte Welt“ wechseln. Meistens gehört dann noch ein „Ich fahr auch Motorrad und war schon in den USA, Kanada, Guatemala und Argentinien“ dazu. So fing‘s auch diesmal an, mit dem Unterschied, dass ich auf Englisch angesprochen wurde und den üblichen Fragen schließlich folgte: „Was habt ihr hier vor? Wie lange bleibt ihr?“ „Wir wollen uns die Zona Archeologica anschauen und morgen weiter.“ „Wo werdet ihr wohnen?“ „Wissen wir noch nicht. Wir wollen in die Stadt fahren und uns was suchen.“ „Ein Freund von mir hat ein Hotel in der Stadt. Soll ich euch hinbringen und wir fragen nach dem Preis? Vielleicht gibt es eine Ermäßigung, weil er mein Freund ist.“ Okaaaaayyyyy. Hier wird es langsam interessant. „Si claro.“ „Fahrt mir hinterher!“ „Si claro!“ Wir mussten an der Einfahrt der Zona Archeologica vorbei. Dort hielt er plötzlich und stieg aus, um erneut mit uns zu reden. „Das hier ist die Einfahrt zu den Ruinen. Hier müsst ihr nachher hin. Ich habe eben überlegt: Ihr könnt auch gerne bei mir und meiner Familie zu Hause unterkommen.“ Ahaaaa. „Ich muss nur für einige Zeit in die Stadt und nachher würde ich euch dann mit zu uns nehmen.“ „Aber wir sind zu viert und wo sollen wir die Motorräder parken?“ „Kein Problem, ich habe ein großes Haus!“ „Na, wir würden uns erst einmal das Hotel anschauen, okay?“ „Überhaupt kein Problem.“

Natürlich war Walter, der Hotelbesitzer nicht vor Ort, als wir auf den Hof des 4-Sterne-Obdachs rollten. Die erste Preisansage lag dann auch gleich deutlich über unseren normalen Ausgaben für die Logie. Das änderte sich allerdings schnell. Und bei 250 mexikanischen Pesos pro Kopf und Nacht mit Frühstück, Tiefgarage und W-Lan konnten wir nicht mehr widerstehen. Eine kleine Enttäuschung war Dr. Carlos Uribe – Zahnarzt – durchaus anzumerken und irgendwie ahnte ich, dass wir ihn nicht zum letzten Mal gesehen hätten. Er hatte an dieser Stelle schon mehr für uns getan als viele andere, die mal eben die üblichen Eckdaten abfragen und über die wir uns trotzdem immer wieder freuen. Bevor er uns verließ, schrieb er mir noch seine Kontaktdaten auf und ich drückte ihm unseren Aufkleber in die Hand.


Einen Blogeintrag und eine Email von ihm und ein Telefonat später waren wir verabredet. Seine Frau wolle uns kennenlernen und sein neunjähriger Sohn sei ebenfalls heißdrauf diese Leute zu sehen, die mit den Motorrädern durch Mexiko fahren. Er holte uns ab und wir fuhren mit ihm und Carlos jun. in den Nachbarort, wo sie wohnten. Ihr erinnert euch: „Ich habe ein großes Haus!“ In der Einfahrt standen drei Autos. Sie war halb gefüllt. Von der Einfahrt gingen verschiedene Türen ab: „Das waren früher die Pferdeställe. Heute sind da Wohnräume, die wir eigentlich nicht nutzen. Da wärt ihr untergekommen.“ „…“ „Aber das ist in Ordnung, ich verstehe, dass ihr nicht einfach mitgeht.“ „…“ Durch ein weiteres Tor in den Hof mit Rasen. Hier kamen uns Carmen, Carlos‘ Frau, und deren Schwester, Alicia, entgegen und begrüßten uns herzlich. Zum Glück hatte Jana noch schnell Blumen besorgt (die gibt hier übrigens nicht einfach als Strauß. Entweder man kauft ein extrem üppiges Gesteck und geht damit zu einer Beerdigung oder man ersteht gleich eine passende Vase dazu…). Dann vorbei an Pferdesätteln, Hüten, Lassos und Schafsfellen ins Haus. Der Tequilla, der uns gleich mal eingeschenkt wurde, kam zur rechten Zeit: DAS HEIM WAR GROSS! Mehr noch als das Heim begeisterte allerdings, was folgte. Es wurde viel erzählt. Wir Deutschen tranken einigermaßen viel Tequilla und ein wenig Bier. Es gab Brötchen mit Bohnenpaste, Chorizo und Käse. Und irgendwann fühlte man sich wie zuhause. Kein Wunder, weil man uns ja auch ständig sagte: „Mi casa es su casa!“

Aber der Höhepunkt dieses wirklich tollen Abends war der Moment, in dem Carmen zur Gitarre griff und anfing zu singen: DER HAMMER! Sie war mal mindestens ein Star in Mexiko und ist deshalb natürlich auch bei Youtube zu bewundern mit ihren Mariachis: Guckst du!

Wir haben heimlich mitgeschnitten. Und hier könnt ihr sehen: Sie ist eigentlich noch viel besser!


Leider hat sie das professionelle Singen an den Nagel gehängt, nachdem sie ihren Zahnarzt geheiratet hatte. Wir jedenfalls waren geplättet von allem, was uns dieser Abend schenkte. Ein Moment, der eine solche Reise wirklich zu einer besonderen macht und nicht nur meine Wenigkeit dachte bei der Suche nach Vergleichsmöglichkeiten immer wieder an Noel und Andrea in Uruguay, die einfach unerreicht sind.

Viel zu spät näherte sich der Abend dem Ende. Bevor wir ins Hotel gefahren wurden, hielt er aber doch noch weitere Überraschungen bereit:
Überraschung 1:. Wir bekamen eine schöne und voraussichtlich leckere Flasche Tequilla geschenkt.
Überraschung 2: Wir wurden aufgefordert, ein Schafsfell einzupacken, ohne, dass wir danach gefragt hätten (das wird in naher Zukunft eine Wohltat für unsere Hintern sein, wenn wir durch die unendlichen Weiten Kanadas rollen).
Überraschung  3: Fast schon ins Auto eingestiegen wurde der frisch angetraute Ehemann der überaus herzlichen Alicia aufgefordert, dort noch etwas aus seinem Repertoire seines professionellen Daseins als Ranchero (quasi sowas wie ein mexikanischer Cowboy, aber natürlich auch wieder was völlig anderes) zum Besten zu geben. Also schwang er das Lasso und sprang und hüpfte, dass es eine Freude war.

Im Hotel angekommen, verschoben wir die Abfahrt für den nächsten Tag um eine Stunde nach hinten und schliefen selig ein, froh, uns nicht gesträubt, sondern einfach ja gesagt und den „Alltag“ einer solchen Reise für ein paar Stunden verlassen zu haben. Merke: Mütter haben zwar immer Recht aber manchmal kann und sollte man auch mit Fremden gehen!

Grüße bis zum nächsten Mal,

Patrick


Posted in Nordamerika, Amerikareise by with 1 comment.

Gastbericht Nr. 2 von der Bergziege ‘Frieda”

Motorradbikeboots in Guatemala verschwunden !
Über Nacht lasse ich manchmal meine übel riechenden Bikeboots draußen vor dem Zimmer zum Lüften stehen. Am Abreisemorgen fehlten diese auf einmal. Ich suchte das Umfeld ab, aber nichts. Machte den Rezeptionist wach und erzählte ihm das Geschehene. Dieser machte sich auch auf die Suche, fand aber nichts.
Roman kam aus dem Zimmer und half mir ebenfalls bei der Suche der Motorradschuhe, er fand diese dann eine Etage höher gelegen, Gottseidank.
Ich hatte schon meine Motorradstiefel herausgeholt aber bei 40 plus Graden wäre es unangenehm gewesen diese zu tragen.
Vermutlich hat die kleine 5-jährige Tochter des Hostalbesitzers meine Motorradschuhe versteckt, weil diese abends zuvor an unserer Zimmertüre etwas in spanisch gesagt hatte was niemand von uns verstand.
Ein Schreck am Morgen

Gestern und heute sind mal wieder völlig andere eigenartige Sachen passiert!

Wie etwa beim Ticketziehen für die Straßenmaut in Mexiko, manchmal muss man bar zahlen und manchmal gibt es ein Ticket aus dem Automaten. Dieses Ticket wurde bei mir vorgestern, als ich als erster durch fuhr nicht ausgedruckt. Selbst der Angestellte von der Mautstelle wusste sich nicht zu helfen.
Gestern fuhr ich als letzter durch und wieder gab es kein Ticket für mich. Die drei Transen hatten null Probleme damit.
Trotz rückwärts Schiebens und wieder durch die Lichtschranke vorwärts hindurch, kam immer noch kein Ticket heraus. Dann gab man mir einen winzigen Zettel mit dem Aufdruck Tula 1. Tula hieß der Ort an dem die Mautstelle lag.

In Guanajuato angelangt, einer alten historischen Silber- und Goldstadt in den zentralmexikanischen Bergen auf etwa 2000m Höhe gelegen, waren wir auf der Suche nach einer akzeptablen Unterkunft für zwei Näechte.
Parkraum ist hier knapp bemessen. Ich stellte “Frieda” links an die Straßenseite, etwas abseits von den Transen, weil dort schon mehrere PKW standen. Nach etwa 15 Minuten, sah ich aus 20-30m Entfernung, wie sich jemand am Heck von “Frieda” zu schaffen machte, ich dachte gleich an meine hintere Videokamera! Ich sagte Jana bescheid und rannte schnell zur Bergziege. Dort war eine Person damit beschäftigt, mein Kennzeichen abzuschrauben. Die Person war weiblich und hatte mein Kennzeichen gerade in der Hand, ich riss es ihr aus der Hand und dann wurde ich bedrängt. Gab aber mein Kennzeichen nicht her.
Es war eine zweite, männliche Person dabei, beide anscheinend von der örtlichen Verkehrspolizei, die mich bedrängten. Ich schob die Frau beseite und sprach sehr lautstark böse Schimpfwörter aus, wohlwissend, dass niemand von beiden diese verstand.
Die einheimischen Pkw, die ebenfalls dort im Halteverbot standen, interessierten niemanden von den beiden. Typischer Tourinepp dachte ich mir. Dann setzte ich mich auf “Frieda”, fuhr neben Janas Transe und stellte die Bergziege dort ab.
Roman und Patrick waren mit ihren Transen unterwegs auf Unterkunftssuche. Ein Schreck am späten Nachmittag, machte mir die Stadt gleich unsympahtisch, aber ein abendlicher Spazier- und Fotoshootinggang wiederlegte meine Antipathie für Guanajuato. Es ist eigentlich eine meganette Stadt mit ihren befahrbaren Tunneln, Plazas und Kirchen, Kneipen und Kaffeehaeuser etc.
Vorläufig fahre ich ohne Kennzeichen umher, denn die unfreundliche Verkehrspolizistin gab mir meine beiden Edelstahlkennzeichenschrauben nicht wieder zurück. Das schraube ich erst kurz vor den USA wieder dran.

Nun zu Mittelamerika und Mexico mit meiner Bergziege und drei Transen.
Seid nunmehr 8 Wochen (18.2.12) und knapp 10.000 Kilometern ist “Frieda”, meine Bergziege, mit den drei Transen durch Mittelamerika und nun Mexico unterwegs. Wir haben uns reichlich angesehen an Kultur- und historischem Gut in Zentralamerika sowie in Mexico.
In Zentralamerika war durch die kleineren Länder oftmals nur ein kurzer Aufenthalt und Durchfahren angesagt, trotzdem legten wir viele Sightseeing Stopps ein. Die Aussage, dass es dort gefährlich sein soll, kann ich nicht akzeptieren. Ich habe mich immer sicher gefühlt. In der Gruppe fühlt man sich eh sicherer. Sicherlich gibt es böse Menschen überall auf der Erde, aber wenn man ein wenig bedacht und vorsichtig ist und dementsprechend auftritt und gewahrsam walten lässt, geht es gut.
Manch ein Grenzdurchlauf war ein wenig lästig, weil viele Nepper und Schlepper auf einen zukommen und den Papierkrams gegen Bezahlung erledigen wollen, oder der ein und andere Zollbeamte ein wenig langsam arbeitet, etc. Aber in allem verlief alles besser als im Vorfeld erwartet.
Einige Länder verlangen höhere Einreisegebühren fürs Bike und Mexiko hat seit September 2011 eine baujahrabhängige Zwangskaution von 400-Usd ab Baujahr 2002 verlangt, die mit der Kreditkarte gezahlt werden konnte. Man bekommt diese Summe wieder, wenn das Fahrzeug das Land verlässt hieß es. Diese wird anscheinend nur an gewissen Stellen ausgezahlt, oft liegen diese nicht an der Grenzstation.
Wir werden sehen, Ende April wollen wir die Grenze zu den USA durchfahren.

Die Menschen in Zentralamerika waren nett und freundlich sowie hilfsbereit, machmal war man dermassen desinteressiert, selbst im Lebensmittelladen irgend etwas zu verkaufen. Ich habe es schon als störend empfunden, dort überhaupt hineingegangen zu sein, das relaxte Belize war da ein gutes Beispiel für.

Mir persoenlich ist Zentralamerika zu teuer gewesen. Gut dass die Länder verhältnissmäßig klein sind und man sich dort eh nicht allzulange als Reisender aufhält. Guatemala ist mein Favorit, ich mag die Menschen, Landschaft, schöne Strecken und günstig dazu war es auch.

Am 21.3.12 hat ”Frieda” in Guatemala ihre 100.000km voll gemacht, dazu habe ich mich von den Transen abgeseilt um bei einem legendären Tachostand von 99.999,9 Kilometer ein Foto zu machen. Das war ein erhabener Wauh Effekt. Wer jemals mit seinem Hobel diesen Tachometerstand erreicht hat, weiß, was ich meine.

Wettermäßig ging es uns  meistens gut, beim Fahren kann man die Hitze besser ertragen als beim Schlafen in Räumen mit oder ohne Ventilator und Temperaturen von 32 Grad. Stickige Luft weil sich die Gebäude dermassen tagsüber aufheizen, dass es sich nicht innen drin abkühlt. Kleine oder keine Fenster tragen  nicht unbedingt dazu bei. Oder wenn man eine Klimaanlage oder Ventilator hat, gegen Aufpreis versteht sich, und dann der Strom ausbleibt wird man wach vor Hitze und kann auch nicht mehr einschlafen. Es ärgert einen, wegen des Klimaanlagenaufpreises. Geld gibt es selbstverständlich nicht zurück. Den Preis bezahlt man immer im Vorfeld, weil man anscheinend niemandem traut, bzw. schlechte Erfahrungen damit gemacht hat.

Mich hat es mit einer Bronchitis wegen Fahrens im Regen und Unterkühlung niedergemacht, Halsweh, Stirnhöhlenvereiterung und Bronchistis, waren die letzten 2 Wochen die Folge vom Fahren am Morgen mit ungeeigneter Kleidung zu den Mayatempeln in Jucatan, Mexico. Roman geht es momentan auch nicht so gut, ihn hat es kürzlich auch erwischt.

Die Fahrerei im Team klappt ganz gut, verloren gegangen ist bisher niemand, obwohl sich manchmal eine grosse Lücke mit anderen Verkehrsteilnehmern zwischen uns ergibt. Der Vorausfahrende, muss dann hin und wieder rechts ran und warten bis allemann aufschließen. Ueberwiegend ist es Patrick, weil er durch sein GPS genau Bescheid weiß, wo es speziell in und durch den Städten entlang geht. Jana und Roman wechseln sich dann ab und ich bilde meistens das Schlusslicht. Mit meinen freien GPS Karten kann ich schon sehen wo es lang geht und folgen wenn es doch mal zu einem Auseinanderreissen der Vierertruppe kommt. Immerhin fahre ich fast sieben Jahre ueberwiegend alleine um die Welt und erfreue mich immer wenn ich andere Biker vor mir sehe.

Mexiko ist ein Riesenland, immerhin sind wir hier schon fast 5000 Kilometer unterwegs und es nimmt kein Ende. Die Esskultur hier ist nicht mein Ding, ich werde oft nicht satt von den mexikanischen traditionellen Gerichten, die man hier bekommt. Es sind kleine Häppchen für mich. Wenn ich dann ohne Frühstück starte, wird es schwer, über den Tag zu kommen, oftmals, wenn wir lange Fahrtage vor uns haben.

Alle Moppeds laufen gut, wir befinden uns seid Jucatan nun auf Höhenlagen von etwa 2000m, wo die Temperaturen akzeptabel sind. Nachts wird es auch schon kühler, sodass man eine Decke braucht.

Irgendwie freue ich mich schon auf die USA, denn dort wartet schon eine Unfall KLR 650 mit 13 Meilen auf dem Tacho auf mich. Diese hat Gary, ein befreundeter Biker vom HU Meeting in Viedma, Argentinien 2010 für mich schon vorab gekauft. Denn “Frieda” ist mit ihren ueber 100.000 km, motormäßig am Ende. Die Kettenräder der Ausgleichswelle sind alle verschlissen etc. und in diesen Motor mit dieser Laufleistung noch etwa 2000,- Usd reinzustecken, lohnt sich nicht mehr. Der Motor bekommt mal einen Vitrinenplatz in meiner Butze.
In Alabama, wo Gary wohnt, wird alles umgebaut und ausgetauscht, dann geht es frohen Mutes weiter gen Alaska, aber dazu später mehr.
Vorerst geht es mit den drei Transen weiter durch Mexico.

Bleibt alle gesund und freut euch auf die bevorstehende Saison in Deutschland,

www.Fred Klein.de, alias Fredo Frog.


Posted in Zentralamerika, Nordamerika, Amerikareise by with no comments yet.

„,Grupos‘ kannste eh vergessen“

Wir könnten diesen Artikel weglassen. Er geht euch ohnehin nichts an. Er behandelt Dinge, die ihr zu ihren Zeiten größtenteils auch nur aus der Ferne zu sehen bekommen hättet. Oder seid ihr königlich, wenn nicht gar göttlich? Natürlich seid ihr das, ihr seid unsere Leser. Also schreiben wir auch. Und zwar über die Ruinenstätte der Maya, die wir in letzter Zeit verschiedentlich besuchen durften.
Wir erwarteten also in Tazumal (El Salvador), Copán (Honduras), Tikal (Guatemala), Tulum, Chichén Itzá, Uxmal, Edzná und Palenque (alle Mexiko) strahlende Gebäude, riesige Pyramiden größten Glanzes, prunkvolle Altare, beeindruckende Throne, Schmuck, Edelsteine, Kunst, während uns auf der anderen Seite Massen von klatschenden Touristen (ja, gibt n Echo, wenn man klatscht – Wahnsinn!) und Heerscharen von fliegenden Händlern erwarteten-jedenfalls an einigen Orten… und was fanden wir? Das:


Steinhaufen sagt ihr? Stimmt! Kann’s aber ja wohl nicht sein. Guck mal auf dem Plan, ob wir richtig sind. Der Weg stimmte, aber er war weit… Steinhügel, das lernten wir, waren oft alles, was die Wissenschaftler fanden, als sie die Stätte entdeckten. Lag halt alles schon eine Weile im Dschungel, der fröhlich Bäume drauf pflanzte. Man begann, die Steine wegzuräumen – einzeln – und fand zusammenhängende Mauerreste. Dann wurden die Gebäude rekonstruieren so gut man konnte, bis man bemerkte, dass den Steinen der fehlende Schutz durch die Bäume gar nicht gut tat. Also hörte man auf, alles zu rekonstruieren und beschränkte sich auf die beeindruckendsten Gebäude. Meistens sind das Pyramiden wie diese:

Dann gibt’s natürlich noch Paläste und Tempel und manchmal auch beides zusammen und Wohnräume der Herrschaften und – ganz wichtig – immer einen Ballspielplatz! Man muss die Maya also mögen, auch wenn man wenig über sie weiß. Immerhin spielen sie Ball. Allerdings weiß man über dieses Ballspiel wiederum genug um sagen zu können, dass sie auch etwas komisch sind. Ich meine, hallo? Wer spielt denn bitte ein Spiel, beim dem man den Ball nicht mit der Hand und – viel schlimmer – auch nicht mit dem Fuß spielen darf? Und wer lässt sich darauf ein „da raus“ zu gehen, wenn er weiß, dass geopfert wird, wenn er gewinnt? Kann ja sein, dass das das Kräfte-Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde wieder herstellt. Aber wer ist so doof und bringt dann seine beste Leistung. Naja, verstehe wer will… Im Übrigen scheint mir das eh viel zu schwierig, den kleinen Gummiball durch diese kleinen Ringe zu kriegen, die – vor allem in Chichén Itzá – auch noch verdammt hoch hängen können. (Hinweis: Im Internet gibt es natürlich Videos, auf denen man sehen kann, wie das Spiel gespielt worden sein könnte. Befederte Menschen werfen sich auf den Boden und schwingen dabei ihre Hintern. Sehr eigenwillig das!)

Weil wir wenig Lust verspüren bei gefühlten 73° Celsius in Museen zu gehen, mussten wir uns schnell von der Sehnsucht nach Thronen und anderen Wertsachen verabschieden. Das Zeug hat man lieber schnell weggeschafft. Entschädigung ist aber gegeben. Was die Maya und dann der Urwald an Reliefs hinterlassen haben, ist erstaunlich. Die benutzten um 1000 n.Chr. bereits ein Schriftsystem mit mehreren hundert Zeichen, die sie zudem beliebig kombinierten. Kann ja von euch mal einer hochrechnen, wie viele Möglichkeiten das ergibt. Und die Zeichen sind irgendwie auch noch echt hübsch. Dazu kommen Stelen, auf denen sie vor allem ihre verstorbenen Herrscher verewigten in einem Detailreichtum und einer Plastizität, die einem die Spucke raubt. Klingt pathetisch? Stimmt. Macht aber nüscht. Man könnte Stunden vor so einem Kunstwerk verbringen und würde immer noch etwas Neues entdecken. Selten – wie bei den Gebäuden auch – finden man noch Reste von Farbe. Aber Freunde von Schwarz und Weiß waren die Maya sicher nicht. Blutrot war vorherrschend, auch mal Gelb oder Blau.

Nach durchschnittlich acht Kilometern per Pedes, von denen mindestens sechs Treppenstufen waren, schlagen wir langsam den Weg zum Ausgang ein. „Halt, da geht’s noch zu den Grupos E und F!“ „,Grupos‘ kannste eh vergessen! Ich geh jetzt!“

Und die Moral von der Geschicht‘? Wenn du auf deinem Moped durch die Gegend fährst, einen größeren Hügel siehst und plötzlich denkst, du hast eine Mayaruine entdeckt, geh zum Arzt!

Bleibt sauber und auf bald,
Patrick


Posted in Zentralamerika, Nordamerika, Amerikareise by with no comments yet.

Ein Ostergruß

Es ist Ostern! Aus diesem Anlass präsentieren wir euch heute eines der absoluten Highlights unserer Reise, aufgenommen im sonst eigentlich ganz schönen Campeche am Golf von Mexiko. Es erfüllt alle Anforderungen für ein Ostergeschenk: familienfreundlich, kindgerecht, bunt und fröhlich. Die Tonqualität ist nicht optimal. Aber die Begleitmusik ein absolutes Muss dieses Dokuments.

Allen ein fröhliches Eiersuchen!


Posted in Nordamerika by with 1 comment.

ALARM!!! – Ein Blick zurück zwischendurch

Wenn wir ehrlich sind, haben wir im letzten Jahr unsere Reise auch unterbrochen, weil wir ein wenig Bammel vor Zentralamerika hatten. Da wabern so viele Ängste durch die Welt und zu viele Geschichten – vor allem von Menschen, die nie dort waren oder die den Eindruck erwecken, sie müssten warnen, weil sie verantwortlich sind. Ich darf eine solche Stimme zitieren:

„Die Gefahr von Gewaltverbrechen – insbesondere in der Nähe der touristisch interessanten Vulkane und am Strand – ist überaus hoch, die Hemmschwelle beim Gebrauch von Schuss- oder Stichwaffen niedrig. Im Falle eines Überfalles ist es dringend geboten, auf Widerstand zu verzichten.“ (Quelle: www.auswaertiges–amt.de)

 

 

Wir ergeben uns! Und entscheiden im Nachhinein, von Kolumbien direkt in die USA zu fliegen. Dann hätten wir uns so manche überaus prekäre Situation erspart: Wasser- und Schaumschlachten im Karneval von Panamá; Sonnenbrände auf unserer grazilen Haut; Hitzestaus unter den Motorradklamotten; Früchte bis hin zu Cocosnüssen, die von Bäumen fallen; Länder, die so klein sind, dass man sie beinahe durchquert ohne zu merken, dass sie schon zu Ende sind; wunderschön rauchende Vulkane (ohne Lava leider); Menschen, die nur Spanisch sprechen und unser Spanisch trotzdem nicht verstehen!! Und überall Bananen!!!

„Vor Reisen per Anhalter wird (insbesondere Frauen) dringend abgeraten. Aber auch die Benutzung von Taxis und Überlandbussen ist nicht ungefährlich.“ (Quelle: AA)

Bitte? Und wer spricht von den Schlaglöchern, die man hier in schattigen Kurven platziert, nur um ausländische Mopedfahrer zu ärgern? Oder von Navigationsgeräten, die einen auf ca. 60km Extraschotterpiste schicken?

 

 

Sagen wir mal, wie es wirklich ist: Zentralamerika ist gefährlich. Vielleicht sogar gefährlicher als Berlins U-Bahnhöfe in Wochenendnächten. Aber wenn man diesen Stimmen glaubte, verböte sich wohl der Besuch besonders von Ländern wie El Salvador, Nicaragua oder Guatemala. Und DAS wäre schade! Wir haben lieber auf die Empfehlungen anderer Reisender gehört und Honduras (fast komplett) ausgelassen. Beim Rest war es wie so häufig vorher auf unserer Zwei-Etappen-Reise: In Ländern mit schlechtem Image haben uns die Menschen besonders freundlich willkommen geheißen, haben wir uns besonders wohl gefühlt – auch wenn wir das gefakte Portemonnaie griffbereit und Kamera wie andere Wertsachen unter verschärftem Verschluss gehalten haben – eh klar.

Naturtechnisch ist Zentralamerika zumeist nur eins: Ein Traum! Regenwälder, weiße Strände, Palmen, zwei warme Meere, Affen, bunte Vögel usw. usf. Hammer! Was sonst noch wächst, sind vor allem schwarze kleine Bohnen, Kaffee, Kakao, Zuckkerrohr und diese unnützen krummen gelben Dinger, die stinken. Kaffee, Bohnen und Bananen gibt’s zu allen Gelegenheiten: den Kaffee ungefragt mit Zucker aber immer ohne Milch, die Bohnen gerne mit ungeschlagener Sahne mal mehr mal weniger flüssig als Sauce, im Ganzen oder al Paste und die Bananen schon zum Frühstück gebraten.
Kulturell vergessen wir Panamá und Costa Rica mal ein wenig – die haben mit dem Einfallen der US-Horden die „Weltkultur“ übernommen. In den weniger „zivilisierten“ Ländern darf man sich noch an indigenen Menschen erfreuen, die bunt gekleidet sind, alles Mögliche auf dem Kopf durch die Gegend tragen oder auf der Straße trocknen. „Leider“ sprechen die dann meistens nicht einmal Spanisch, sondern irgendeine eigene Sprache, die wir dann noch nicht einmal verstehen konnten.

 

Zurück zur Gewalt. Die Gegend ist teurer als wir erwartet hatten, teurer als Südamerika. Könnte die Kriminalitätsrate damit was zu tun haben? Die meiste Gewalt betrifft den gemeinen Touristen nicht. Dem wird vielleicht noch seine Geldbörse geklaut oder seine Kamera, die er fett vor der Wampe trägt. Wenn es wirklich brutal wird, geht es vor allem um Bandenauseinandersetzungen im Drogengeschäft. Man will ein Stück vom „Kuchen“, der von Kolumbien durch sämtliche Länder Zentralamerikas in die USA transportiert werden soll. Da steht der Tourist nur extrem selten im Weg.

 

 

Man kann es natürlich so machen wie eine Reisende, von der uns erzählt wurde. Die genoss die Unverdorbenheit El Salvadors so sehr, dass sie allen, die sie danach fragten, erzählte, da dürften sie auf keinen Fall hinfahren: VIEL ZU GEFÄHRLICH! Auf dass es ruhig bleibe. Wir lassen uns nicht narren und reisen weiter: nach Nordamerika! Mal sehen, was da aus unseren Vorurteilen wird!

In diesem Sinne nicht vergessen: Freiheit stirbt mit Sicherheit!

Viele Grüße aus Mexiko,

Patrick


Posted in Tipps by with no comments yet.

Excuse meeeee….

Due to a current complaint that (of course) was more than justified we would like to introduce to you the blog of Rodney.

Rodney is the jungster that accompanies us most of the time since the passage with the Stahlratte. He is from Australia. And besides the fact that he is more or less a racer he is a considerably nice guy. So – pleeeeeaaaaase – visit his blog. He even mentions us in his last article without saying we were stupid germans! Read it here: slojo.tumblr.com

Thanks Rod, we really enjoy your company!


Posted in Amerikareise by with no comments yet.

Ein weiterer „Companero“: www.Fredontour.de

Eine Kawasaki Klr 650 zwischen drei Transen, kann das gut gehen?
Bisher ging es 2000km gut, in Panama und Costa Rica.
(Nicaragua wird sich noch zeigen, heute wurden meine drei Jahre alten Flipflops am Strand auf der Insel Ometepe gestohlen, fängt ja echt schon gut an.)
Die Transen akzeptieren zumindestens meine Bergziege namens “Frieda”.
Kurzer Rückblick, beim Horizons-Ulimited-Meeting 2010 in Viedma, Argentinien traf ich Jana und Patrick zum ersten Mal und weitere Male unterwegs auf div. Pisten in Süd-Amerika.
Dann wieder Mitte Februar 2012 in Cartagena wo sie die Segelbootpassage von Kolumbien nach Panama mit der www.stahlratte.de antraten, wie  ich auch.
Ich schloss mich ihnen und Roman, der seine Transalp aus Deutschland Ende 2011 nach Buenos Aires verschiffte und seitdem mit Ihnen unterwegs ist, an.
Es macht Spaß in der Gruppe zu fahren, teils waren wir zu sechst unterwegs. Ein „verrückter“ Racingbiker (Chris) mit 65 Jahren, aus den USA brachte manch eine gefährliche Situation zustande.
Während Rodney, der Jungster unter uns, ein Australier mit neuer Tenere 660, sich ebenfalls wohlfühlt, obwohl wir ihm viel zuuuuuu…. langsam unterwegs sind.
Dafür aber sicher und heil unser tagtägliches Ziel erreichen werden.
Nun sind die drei von der Tankstelle zu viert unterwegs, alles “Moppeds” mit gleichen “ccm” und Leistung, das passt.
Wir kommen miteinander gut aus, obwohl ich der Gesichtsälteste bin,
Ruecksicht nimmt man auch auf mich, ich bekomme immer das breiteste Bett.
Patrick fröhnt mit mir den allabendlichen Biergenuss eines anstrengenden Bikerlebens auf den Strassen von Panama, Costa Rica und nun Nicaragua,
Da muss man einfach all den Strassendreck runterspuelen, was eignet sich besser dazu als die gute altbewährte “Gerstenkaltschale”?! Prost. Hoffe das Jana ihm das nicht abgewöhnt.
Demnächst mehr von Fredo mit der Bergziege “Frieda”, der Vierte im Bunde.

www.fredontour.de


Posted in Amerikareise by with 3 comments.

Ein Kolumbianer namens Henry

Das ist Henry. Henry ist 38 Jahre alt. Henry lebt in Marinilla in Kolumbien. Henry mag Deutschland. Und wenn er mal ein paar Deutsche auf den Straßen seiner Stadt herumirren sieht, hilft er ihnen gern. Das allein ist für Kolumbien noch nicht wirklich ungewöhnlich. Dass er uns allerdings auf Deutsch anquatschte und wir nicht nur den Abend mit ihm verbrachten und er uns am nächsten Tag noch mit zu ein paar Freunden nahm, kam bis dato noch nicht vor. Ist aber auch noch im Rahmen des Vorstellbaren. Aber wieso kann der eigentlich Deutsch? Und dann auch noch erstaunlich gut? Was soll ich sagen: Jetzt wird’s dann schon „interessant“. Wenn man nämlich erfährt, dass er in exklusiven Städten wie Rostock und Eberswalde studiert hat. Und wieso eigentlich Öko-Landbau??? Die Krone des Ganzen: In Sachsen war er auch. Okay, kann man mal hinfahren. Was aber hat er da gemacht? Kommt keiner drauf – ist zu absurd: Einen Deutschkurs. Und wie gesagt, er sprach wirklich sehr gut deutsch. Henry ist außerdem mein bester kolumbianischer Freund. Er hat mir nämlich was geschenkt, was ich sehr gerne als Souvenir mit nach Hause nehmen wollte: eine wunderschöne Machete – ist allerdings noch ungeschliffen. Werde sie schleifen lassen und mich bei nächster Gelegenheit damit auf ein Zuckerrohrfeld begeben!

Marinilla war die drittletzte Station unserer Reise durch Südamerika. Also keine große Erwähnung wert. Vom Umland hat Roman allerdings sehr schöne Bilder gemacht. Sieht wohl n bisschen aus wie Potsdam oder die Mecklenburgische Seenplatte. Landschaftlich also ein Highlight wie vieles in Kolumbien, wenn man es durch die Wolken und den Nebel sehen kann. Hatten da nicht immer Glück… Überhaupt: das Wetter. Als unflexible Menschen kamen wir mit dem Bekleiden unserer Astralkörper kaum hinterher. Der Regen kam gewöhnlich schneller und heftiger als erwartet und vor allem bevor wir unsere Regenklamotten anziehen konnten. Also haben wir sie anschließend angelassen – könnte ja regnen – und quälten uns dann folgerichtig bei gefühlten 200°C. Was vor allem an Besichtigungspunkten zu erheblichen Schweißausbrüchen führte. Also alles wieder ausgezogen, um dann auf dem Weg über den Pass festzustellen, dass es mit Inlays vielleicht ein wenig wärmer gewesen wäre. Heikki würde sagen: „It is hard to be an overland motocyclist!“

Nach Calí (unschöne Stadt, aber gut, wenn man Mopedteile braucht) hatten wir große Lust auf Natur und Landschaft. Keine Lust hatten wir auf Bogotá oder Medellín. Also haben wir diese Städte ausgelassen. Dafür haben wir viele Kaffee- und Bananenpflanzen sowie Zuckerrohfelder gesehen. In zwei Vergnügungsparks sind wir gewesen. Kolumbianer lieben es offenbar, bei jeder Gelegenheit Karussells aufzustellen. Man kann sich aber auch einfach das dazugehörigen Kaffeemuseum oder die ehemalige Hacienda des Drogenbosses Pablo Escobar anschauen – heißt passenderweise „Hacienda Napolés“. Ersteres geriet allerdings zu einer Werbeveranstaltung für die Vereinigung der kolumbianischen Kaffebauern und letztere (für meinen Geschmack) ein wenig zu sehr zur Belobigung des Staates als Sieger eines jahrelangen Drogenkrieges. Kann man aber bei der Zahl der größtenteils unschuldigen Opfer auch wieder irgendwie verstehen. Egal. Gezeltet haben wir, dabei aber nicht geschlafen. Erst die Hitze und dann ein vierstündiger Sturzregen. Schlecht, wenn das Zelt nicht dicht ist. Dann haben wir Henry getroffen, der mit uns nach Copacabana gefahren ist. Das liegt so steil den Berg runter, dass Jana und ich gleichzeitig eine neue Motorraderfahrung machen durften: das plötzliche Aussetzen der Hinterradbremse wegen Überhitzung. Es gibt schöneres. Und jetzt sind wir in Cartagena. Die Stadt sei allen Freunden schöner Altstädte ans Herz gelegt, denen es egal ist, dass die Bewohner sie als Kunden betrachten. Eigentlich ist sie wirklich schön!

Morgen heißt es dann Abschied nehmen von einem Kontinent, den wir lieb gewonnen haben, mit all den Ecken und Kanten, die er hat. Gleichzeitig hoffen wir, dass uns die Stahlratte über ruhige Wasser nach Zentralamerika tragen möge.

Patrick


Posted in Amerikareise by with 1 comment.